Unsere 3 meist­gesungenen Lobpreislieder 2025

Zum Jahresende blicken wir als Lobpreisteam auf 2025 zurück: In 51 Gottesdiensten haben wir 150 unterschiedliche Lieder gesungen. Am häufigsten haben wir dabei drei Lieder gesungen, die unser Hoffen und Staunen gegenüber Gott ausdrücken und uns als Gemeinde besonders geprägt haben.

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Der Jahreswechsel ist ein geeigneter Zeitpunkt, innezuhalten und das vergangene Jahr bewusst vor Gott zu betrachten. Vieles lag nicht in unserer Hand: Veränderungen, Herausforderungen, Zeiten der Freude und Phasen der Unsicherheit. Doch in allem durften wir erleben, dass Gott unsere Gemeinde getragen, korrigiert, gestärkt und neu ausgerichtet hat.

Ein wichtiger Teil dieses Weges waren die Lieder, die wir gemeinsam gesungen haben. Sie haben unseren Glauben geformt, unsere Gebete begleitet und unsere Theologie vertieft. Besonders drei Lieder haben uns durch das Jahr hindurch geprägt – jedes auf seine eigene Weise, alle mit klarer Christusausrichtung.

Von Lena:

6x gesungen: „Christ Our Hope in Life and Death“ – Fester Grund in unsicheren Zeiten

What is our hope in life and death? Christ alone, Christ alone.

Dieses Lied stellt gleich zu Beginn die große Frage unseres Glaubens – oder sogar der ganzen Menschheit. Und gleich im nächsten Atemzug (beim Singen sogar wortwörtlich) wird sie kompromisslos beantwortet. In einer Welt, die sich schnell verändert, in der so viele Dinge passieren und unseren Alltag prägen, lenkt es unseren Blick weg von Umständen und hin zu einer Person: Jesus Christus.

Die Strophen erinnern uns daran, dass unser Trost nicht darin liegt, alles im Griff zu haben, sondern darin, dass wir Ihm gehören – im Leben wie im Sterben. Besonders zum Jahreswechsel wirkt diese Wahrheit befreiend: Wir müssen das kommende Jahr nicht kontrollieren, weil wir in seiner Hand sind.

Kurz gesagt: Unsere Hoffnung ist nicht optimistisch – sie ist personifiziert.

Von Verena:

6x gesungen: „Herrlicher Gott“ – Wiederentdeckt für junge Leute

Du bist die Freude der Nationen, Retter und Erlöser, herrlicher Gott. Du bist Gott für alle Zeiten. Du thronst in unserm Lobpreis, herrlicher Gott.

Im letzten Jahr haben wir uns den Fokus gesetzt, unsere jüngeren Musiker in die Arbeit ins Lobpreisteam einzubinden. Derzeit sind zwei Kinder und ein Teenager mit dabei. Meistens begleiten sie das Team während unserem ersten Lobpreisblock mit zumeist 2-3 Liedern. Wir freuen uns über diese Ergänzung, vor allem, weil sie drei Streichinstrumente spielen. Die Gemeinde verfügt über ein Repertoire von rund 440 Liedern, aber nicht jedes Lied eignet sich für jede Bandkonstellation und schon gar nicht für junge Musiker, die erst seit 2-3 Jahren ein Streichinstrument spielen. Als Lobpreisleiter/innen müssen wir dann die Lieder viel bewusster auswählen. Das ist oft kein sehr „geistlicher“ Zugang. Hier geht es mehr um Tonart, Rhythmus, Tempo, Arrangement. Was können die jungen Musiker/innen schaffen?

Mit dem Lied „Herrlicher Gott“ haben wir ein Lied „wiederentdeckt“. Wir haben es bereits 2013 der Gemeinde vorgestellt, aber dann meist nur 1-2 Mal pro Jahr gesungen. Die letzten Jahre haben wir es doch öfter mal in den Lobpreisblock eingebaut. Aber im Jahr 2025 hat es dieses Lied sogar unter die Top 3 der meist gesungenen Lieder geschafft. Einerseits ist es ein Lied, das Gottes Größe und Allmacht beschreibt und sich sehr gut eignet, um den Blick von uns selbst auf Gott zu richten, andererseits haben wir es so arrangiert, dass unsere jungen Streicher das super schaffen können – und das macht uns als Lobpreisteam große Freude. Wir sehen, dass es Nachwuchs gibt, der bereits die „Erwachsenen-Lobpreislieder“ spielen kann. Wie schön, dass es unseren Kindern und jungen Leuten ermöglicht wird, einen Platz in der Gottesdienstgestaltung zu finden. Ich kann euch versichern, dass Gott aus der getroffenen Liedauswahl mehr machen kann, als wir uns das in unseren Vorbereitungen vorstellen können. Er wirkt durch uns erfahrene Musiker/innen, aber auch durch unsere jungen Leute, die hier langsam hineinwachsen.

Von Lena:

5x gesungen: „Höher“ – Gott im Mittelpunkt

Du mein Gott bist größer, höher, weiter als der Himmel und deine Liebe tiefer als das Meer. Und was du sagst bleibt, es bleibt für alle Zeit, darum halt ich fest an dir dem Schöpfer der Welt.

Dieses Lied spannt den Bogen von Gott dem Schöpfer, der uns alle bis ins kleinste Detail kennt, weil er uns und unser Universum erschaffen hat, bis hin zur persönlichen Beziehung zu uns Menschen und seiner Errettung für uns.

Es erinnert uns daran, worauf es im Kern unseres Glaubens ankommt: Gott steht über allem. Mit klaren, kraftvollen Worten richtet es unseren Blick weg von uns selbst und hin zu Gottes Größe und Herrlichkeit.

Gerade im Rückblick auf ein Jahr voller Höhen und Tiefen lädt uns dieses Lied ein, neu zu bekennen, dass Jesus höher ist als unsere Erfolge, unsere Sorgen und unsere offenen Fragen. „Höher“ ist ein Ausdruck von Hingabe und Anbetung – ein Ruf, Gott den Platz zu geben, der ihm gebührt: den ersten!

Cover-Foto von Jason Rojas via Unsplash

28. Dezember 2025
Blog
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Gedanken von

Lena

Lena Walch
Lena ist seit 2019 in der Evangeliumsgemeinde und engagiert sich im Lobpreisteam.

Verena

Verena Salletmayer
Verena ist seit 2008 in der Evangeliumsgemeinde und leitet das Lobpreisteam.

Videos

Das Lied „Christ Our Hope in Life and Death“ wurde im März erstmals in unserer Gemeinde gesungen – du erinnerst dich vielleicht an diesen durch das All Souls Orchestra musikalisch besonders gestalteten Gottesdienst. Auf YouTube findest du außerdem Videos von „Herrlicher Gott“ (Glaubenszentrum) und von „Höher“ (Outbreakband).